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Was ist PET?
PET bedeutet Positronen - Emissions -Tomographie und ist eine Methode, die Stoffwechselabläufe darstellt und mit deren Hilfe der Arzt in das Innere des Körpers blicken kann.

Wie funktioniert PET?
PET hat den großen Vorteil, dass mit dieser Untersuchung Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper sehr genau sichtbar gemacht werden können.
Hierzu ist es notwendig, dass eine kleine Menge radioaktiv markierter Substanz in die Armvene gespritzt wird. Diese verteilt sich dann im gesamten Körper. Aufgrund der unterschiedlichen Verteilung der Substanz können in einzelnen Organen gesunde von nicht-gesunden Zellen unterschieden werden. So entstehen dann die PET-Bilder.
Anhand der PET-Bilder wird Ihre Diagnose gestellt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und nicht schädlich. Die Substanz verliert ihre Radioaktivität innerhalb kürzester Zeit und ist nach wenigen Stunden nicht mehr nachweisbar.

Physikalische Grundlage:
Positronenstrahler haben im Gegensatz zu anderen radioaktiven Tracern (to trace - engl. aufspüren) eine besondere Eigenschaft, die man sich bei der PET zunutze macht. Bei ihrem Zerfall werden nicht nur ein, sondern zwei elektromagnetische Wellen (sogenannte Photonen) ausgesandt, die sich exakt im Winkel von 180 Grad voneinander entfernen - und das genau gleichzeitig.

Diese Ereignisse werden von der PET-Kamera mit Hilfe eines Detektorringes, in dem der Patient liegt, registriert. Die gleichzeitige Detektion der beiden Photonen erlaubt es, die Linie, auf der der Zerfall stattgefunden hat, zu bestimmen. Aus der Überlagerung sehr vieler dieser Linien errechnet ein an der Kamera angeschlossener Computer schließlich ein komplexes Bild der Tracerverteilung im Körper des Patienten. Mit einer einzigen Untersuchung - der Patient wird schrittweise durch die Gantry der PET-Kamera gefahren - kann so der gesamte Körper untersucht werden.

Diese paarweise Detektion der Photonen führt zu einer gegenüber anderen nuklearmezinzinischen Verfahren deutlich höheren Empfindlichkeit und zu einer erhöhten Ortsauflösung.


Wie erfolgt die PET-Untersuchung?



1. Sie melden sich an der Anmeldung. Anschließend spricht der Arzt den Untersuchungsablauf mit Ihnen durch, Ihre Fragen werden beantwortet.


2. Nach der Injektion der radioaktiven Substanz haben Sie eine Ruhephase, deren Dauer von der Art der Untersuchung abhängt (ca. 30 bis 60 Minuten).



3. Anschließend erfolgt die Untersuchung mit dem PET-Scanner, die ebenfalls etwa 30 bis 60 Minuten dauert.


4. Wenn die Bilder nach der Aufnahme ausgewertet sind, bespricht der untersuchende Arzt mit Ihnen den Befund.


Der Untersuchungsablauf wird an die jeweilige Fragestellung angepasst.

Ihre Weiterbehandlung erfolgt durch Ihren Hausarzt oder Ihren behandelnden Facharzt


Was kostet eine PET- Untersuchung?

Eine generelle Antwort können wir Ihnen an dieser Stelle leider nicht geben. Die Gesamtkosten richten sich nach dem Gesamtaufwand, der für Ihre Untersuchung notwendig ist. Dieser hängt davon ab, wie viele Bereiche oder Organe untersucht werden und ob zusätzliche Spätaufnahmen notwendig sind. Wir informieren Sie gerne individuell.
Rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer 02161/8922431 an oder senden Sie uns eine Email.


Erstattung durch Privat-Kassen (PKV):

Bei gegebener medizinischer Indikation wird die Leistung komplett übernommen. Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ mit den üblichen Sätzen.

Erstattung durch Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV):

Bei Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen wird derzeit die PET-Leistung in der Regel nicht erstattet. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um die bestehenden Möglichkeiten gemeinsam zu überprüfen. Ggf. muß eine individuelle Vorgehensweise anteiliger Eigenfinanzierung gefunden werden.

Kostenübernahme bei stationären GKV-Patienten:

Patienten, die sich stationär in Krankenhausbehandlung befinden, nehmen bitte mit ihrem behandelnen Arzt Rücksprache über die Möglichkeit eine PET-Untersuchung.



© PET-Diagnostik Mönchengladbach 2003.
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